Vorwort

Meine lieben Leserinnen und Leser!

Zuerst möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken, die mir ihre Meinung und ihr Kompliment zu dem Buch „Schatz, wann sagst du mir die Wahrheit?“ abgegeben haben. Teilweise habe ich mit den Menschen persönlich gesprochen, andere wiederum haben mir eine Karte mit ein paar Zeilen geschickt. Danke sage ich auch an die Betroffenen, die sich in den Geschichten wiedererkannt haben, und gelassen darauf reagiert haben.

In diesem zweiten Teil des Buches werde ich die Männer zu Wort kommen lassen. Jeder Leser kann sich – wenn er beide Bücher gelesen hat – seine eigene Meinung darüber bilden und ein Urteil zu jeder Geschichte abgeben. Fragen, wie „Wer hat nun die Wahrheit gesagt?“ oder „Wer trägt überhaupt Schuld an der ganzen Misere?“ werden auftauchen, und natürlich soll der Leser auch dazu angeregt werden, wie er entschieden hätte und welche Entscheidung richtig gewesen wäre.

Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich zu 90% meiner Leserinnen und Leser direkten Kontakt habe.

Nach Gesprächen mit einigen Lesern möchte ich aber dennoch gern Klarheit über einige Missverständnisse schaffen:

Erstens wollte ich jede Geschichte in Briefform verfassen, weil ich glaube, dass Menschen ihre Probleme manchmal einfach lieber niederschreiben und nicht mündlich mitteilen. Beim Schreiben fühlt man sich freier und unbelasteter.

Zweitens hat kein einziger Betroffener mir seine „Geschichte“ erzählt. Der Inhalt der Briefe beruht einzig und allein darauf, dass ich viele der Betroffenen viele Jahre lang kenne und ihre Lebenssituation beobachtet habe und ich sogar selbst bei vielen Gesprächen zwischen den Partnern anwesend war. Manche der Betroffenen habe ich um Erlaubnis gefragt, gerade „ihre“ Geschichte niederzuschreiben. Es war mir klar, dass dies ein sehr heikles Thema ist und es liegt mir fern, irgendjemanden zu verletzen.

Mit Stolz kann ich aus heutiger Sicht sagen, dass ich fast ausschließlich positive Urteile über den ersten Teil dieses Buches bekommen habe. Die Ausnahme stellen drei betroffene Personen dar, die mit mir auch den Kontakt abgebrochen haben. Natürlich tut mir das weh, aber ich sage immer „ohne süße und ohne bittere Erfahrungen gemacht zu haben, wie kann man deren „Geschmack“ unterscheiden?“. Im Leben gibt es nun einmal schöne und nicht so schöne Zeiten. Deswegen sollte man auch die schönen Zeiten schätzen und die weniger schönen von sich fernhalten.

Mein Wunsch wäre es, dass der erste Teil des Buches vor diesem zweiten Teil gelesen wird, um herauszufinden, worum es mir in diesen beiden Teilen geht. Es ist eine Art „Frage“ und „Antwort“, verpackt in zwei Teile.

Es war mir ein Anliegen, mit diesen beiden Büchern Menschen Erfahrungswerte über Partnerschaften zu vermitteln und sie dazu anzuregen, mit kritischem Auge und klaren Gedanken an eine neue Partnerschaft heranzugehen.

Abschließend wünsche ich Ihnen allen ein Leben voller Freude und ohne Sorgen mit Ihren Lieben.

Viel Spaß beim Lesen.

Euer Javad